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... das EFB soll ein Board sein,
- in dem neue, essentielle (= nicht profane) Freeware vorgestellt wird
- über diese Programme diskutiert wird und die Erfahrungen mit diesen Programmen eingebracht werden
- und auch mal Anfragen aus diesem Bereich beantwortet werden.
Wo ist das Problem?
Eine nicht geringe Anzahl der vorgestellten Programme sind trivial
Nun kann natürlich nicht jedes Tool die Welt erschüttern, und die Nützlichkeit beurteilt sicher auch jeder Boardie
anders, aber wir denken, es gibt einige Grenzen, die man nicht unterschreiten sollte ...
Viele Vorstellungen entsprechen nicht unseren Vorstellungen
Ein kurzes oder längliches copy+paste ist sicherlich schnell gepostet, aber darum geht es ja nicht. Aktualisierungen
sind durchaus wichtig, aber wenn sich die Programmversion von 1.23.45 auf 1.23.45a wegen nicht näher spezifizierter
Bugfixes ändert, ist das nicht unbedingt ein Posting wert. Das ist nicht der Sinn des EFB, da kann man sich Betanews
ansehen - die beherrschen diesen Part ohnehin besser. Das EFB will mehr sein als eine Betanews-Kopie. Wie ein »gutes«
Posting aussehen kann, haben wir schon oft diskutiert.
Viele Anfragen sind fehl am Platz
Viele Anfragen zeigen, daß die Frager keinerlei Interesse haben, sich selber mit ihren Problemen zu beschäftigen und
auch keine Lust, die »Regeln« des EFB zu berücksichtigen. Das betrifft nicht nur Neulinge, sondern auch alte Boardies.
Bitte nicht falsch verstehen: keine Frage ist doof, und keiner ist als Nerd vom Himmel gefallen (alle haben mit Fragen
angefangen). Es geht nur um das »wo« und das »wie«. Das EFB möchte explizit nicht die Anlaufstelle für alle Fragen und
Problemchen aus dem Computerbereich sein (das ist nichts Ehrenrühriges - aber dafür gibt es genug andere Stellen),
sondern sieht seine engen Grenzen im Bereich der Freeware. Und es möchte Hilfe zur Selbsthilfe geben, keine fertigen
Lösungen für Leute hervorzaubern, die sich für das Selbergoogeln zu fein sind ...
In einer PN schrieb neulich jemand: „Das EFB ist eine prima Sache, aber leider vor allen Dingen für die Konsumenten,
wie man an der Boardstatistik sieht – ein Paradies für Leute, die sich gerne bedienen lassen.“. In der Tat gibt es Tage,
an denen man denkt, dass das EFB eigentlich Schnorrer-board heißen sollte. Besonders wenn Fragen gestellt werden, die
durch eine einfache Suche beantwortet werden könnten.
Und wo liegt das wirkliche Problem?
Natürlich bei den Mods. Es sind außerordentlich feinsinnige Leute (naja, Bots), anerkannte Gutmenschen, einfühlsam bis
zur Zimperlichkeit (ihr solltet mal die Haikus lesen, die taffit in Wartehallenwände kratzt). Wir haben keine Freude daran
- jedesmal auf unsere FAQ zu verweisen (liest die keiner, oder kümmert sie nur einfach keinen?),
- dauernd unsere Vorstellungen von schicken Postings zu verkünden,
- ständig Leute darauf hinzuweisen, daß zum Suchen auch Eigeninitiative gehört (die sich eben nicht im Nachfragen im EFB erschöpft),
- regelmäßig dran zu erinnern, daß das EFB nicht beim Zubinden der Schuhe helfen möchte,
- dabei immer das Gefühl zu haben, auf Gelantine einzureden.
Das alles macht uns keinen Spaß. Wirklich nicht. Unser Karma leidet darunter, wir bekommen eine ungesunde Gesichtsfarbe.
Und das wollen wir nicht.
Wie lösen wir alle Probleme der Welt?
Indem wir
- die Idee des EFB in den Vordergrund stellen und hart durchgreifen (das löst das erste Problem)
- nicht exzessiv darüber diskutieren (das löst unser zweites Problem)
Sprich: Grotten-triviale Postings kommen in die »naja«-Rubrik. Anfragen an den falschen Stellen, zu den falschen Sachen
und ohne deutlich erkennbare Eigenleistung kommen ebenfalls in einen read-only-Bereich. Ohne Kommentar. Das bedeutet
nicht, daß die Frager (oder die Fragen) dumm sind, sie sind nur im falschen Board.
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