SwapFS Release 2.1 (2008-08-02) - LinuxSwap Partition unter Windows nutzen

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lubot
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SwapFS Release 2.1 (2008-08-02) - LinuxSwap Partition unter Windows nutzen

Beitrag von lubot » 30.10.03, 14:27

Name: SwapFS
Version: Release 2.1 (2008-08-02)
Grösse: < 10 KB
Homepage: http://www.acc.umu.se/~bosse/
Downloadlink: http://www.acc.umu.se/~bosse/swapfs-2.1.zip
OS: Windows NT/2000/XP/Vista

Beschreibung:
SwapFS ist ein Dateisystem Treiber mit dem man Linux Swap Partitionen unter Windows benutzen kann.

Hinweis:
Die Partition ist nur für temporäre Dateien wie z.B. die Pagefile geeignet.
Der Treiber funktioniert auch unter Windows 2003.

Bemerkung:
Ich finds ne klasse Sache. Hab auch schon lange nach so etwas gesucht. Fand ne eigene Partition für Swap immer Platzverschwendung. Na ja nun kann ich den Platz auch unter Windows nutzen.
Zuletzt geändert von lubot am 05.01.09, 10:40, insgesamt 2-mal geändert.

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lubot
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Beitrag von lubot » 05.01.09, 10:36

Neue Release 2.1 (2008-08-02)

Neuigkeiten:
  • Unterstützung für Swap Partitionen größer 4 GB
  • 64-bit Unterstützung

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korinor
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Beitrag von korinor » 07.01.09, 19:35

Ich muß ja sagen, daß es sich vom Prinzip her sehr verlockend anhört. Habe mir kurz die Readme durchgelesen, sonderlich viel steht leider nicht drin.

Was mich interessieren würde, sind deine Erfahrungswerte, wie lange benutzt du das Tool schon etc. Ich frage mich grade, wie sich der Treiber verhält, wenn man die Swap-Partition mal löscht und nicht mehr daran denkt, daß dieser Treiber installiert ist. Schaltet er dann automatisch auf die reguläre pagefile.sys um? Für sowas zum Testen habe ich grade keine adäquate VM zur Hand...

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Guybrush Threepwood
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Beitrag von Guybrush Threepwood » 07.01.09, 20:12

Selbst wenn das Tool nicht automatisch umstellt startet Windows ja trotzdem und meckert falls der virtuelle Speicher eng wird.

Ich hab prinzipiell keine Auslagerungsdatei bzw. wenn dann auf meiner Temp-Partition, find die Idee aber toll und hätte das damals wie ich mich öfter mal mit Linux beschäftigt habe gut gebrauchen können.

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korinor
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Beitrag von korinor » 07.01.09, 22:46

Guybrush Threepwood hat geschrieben:Ich hab prinzipiell keine Auslagerungsdatei ...
An dieser Stelle sollte ich kurz erwähnen, daß man auf eine Auslagerungsdatei generell nicht verzichten sollte. Jedes Programm bekommt beim Start von Windows auch virtuellen Speicher zugeteilt, der streckenweise um einiges größer veranschlagt ist als realer Speicher verwendet wird. Der virtuelle Speicher wird logischerweise gleich in die Auslagerungsdatei verschoben. Wenn du jetzt keine Auslagerungsdatei hast, muß auch der virtuelle, nicht benutzte Speicher im realen RAM vorgehalten werden!

Ich habe im Notebook 4 GB RAM installiert, wovon XP gute 3 GB nutzen kann (32 Bit). Aus Spaß habe ich das mal ausprobiert und war mit der Performance nicht wirklich zufrieden. Das liegt aber auch daran, daß ich sehr oft mit einer Menge Programme parallel arbeite.

Die im Verhältnis wenigen Festplatten-Zugriffe für die Auslagerungsdatei haben meiner Meinung nach weniger Auswirkung als wenn realer RAM zu verschwenderisch verbraucht wird.

Wenn ich mal wieder mein Windows sichere, werde ich das Tool mal testen. 3 GB weniger sind nicht verkehrt ;)

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Guybrush Threepwood
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Beitrag von Guybrush Threepwood » 07.01.09, 23:08

8GB RAM bekomm ich so schnell nicht voll.

Aber einen echten Performancegewinn hätt ich auch nicht bemerkt...

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Matidio
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Beitrag von Matidio » 08.01.09, 8:36

8GB RAM bekomm ich so schnell nicht voll.
Die absolute Menge des realen Rams sagt herzlich wenig ueber die Notwendigkeit von Paging besonders bei 32Bit-Systemen wie XP.

Und dass Applikationen wie Photoshop ihr eigenes Paging-System mit sich bringen und ausgiebig davon Gebrauch machen, unabhaengig davon wieviel RAM der Rechner bietet, sollte auch zu denken geben.

Nachzulesen hier und dort

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