CDs rippen mit EAC

hier sind Anleitungen drin, die von unseren Usern oder Moderatoren nur für das EFB erstellt wurden

Moderatoren: Jean, |Gordon|, Moderatoren

Antworten
Gerry3k
Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 12.03.04, 17:42

CDs rippen mit EAC

Beitrag von Gerry3k » 21.02.06, 20:38

(Fast) Perfekte Rips mit EAC
Wie schon in seinem eigenen Thread erwähnt, ist EAC der beste AudioCDRipper, der zur Zeit auf dem Markt ist und er bietet sehr viele Möglichkeiten. Anfänger werden die einfache Integration von aktuellen Audiocodecs wie LAME sicher zu schätzen wissen, doch wer sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass die von EAC und LAME erstellten MP3s nicht optimal sind. So fiel mir auf, dass bei der Einstellung "Variable Bitrate 192 kbit/s" Bitraten unter 192 kbit/s nicht verwendet wurden. Dabei wäre es doch sinnvoller, wenn 192 kbit/s die durchschnittliche Bitrate wäre und der volle Bereich an Bitraten ausgeschöpft würde (32-320 kbit/s). Dieses Tutorial soll die optimalen Einstellmöglichkeiten für die verschiedenen Codecs beschreiben.
Immer bedenken: Profile sind deine Freunde. Verwende für jeden Codec und seine verschiedenen (gewünschten) Einstellungen ein eigenes Profil, am besten sogar Komplette Profile, die Ordner- und Dateinameneinstellungen beinhalten.

Globale Einstellungen
Ich werde an dieser Stelle nicht auf jedes Detail in den allgemeinen Einstellungen eingehen, besonders da die Optionen gut erklärt werden (einfach mal die Maus ein wenig auf dem zu erklärenden Feld lassen), sondern auf die nicht so offensichtlichen oder "kniffigen". Außerdem variieren diese Einstellungen von System zu System und von Userwunsch zu Userwunsch.
Bei den EAC- Einstellungen empfehle ich im Feld "Dateinamen" das Namensschema "%D - %C\%N. %T" (ohne Anführungsstriche... wie immer), als alternatives "Verschiedene Künstler" Schema "%C\%N. %A - %T". Dies führt zu Konstruktionen wie "Die Ärzte - Die Bestie In Menschengestalt\02. Schrei Nach Liebe.mp3" für CDs mit gleichem Künstler bei jedem Lied und "Hands Up '96 CD1\07. Culture Beat - Mr. Vain.ogg" für CDs mit mehreren Künstlern.

1. Codec: MP3
Bei mir ist MP3 eigentlich nur für meinen MP3Player gedacht, der sowieso nicht die allerbeste Klangqualität hat, und bei den meisten Leuten kommen dann noch Ohrstöpsel mit unsäglicher Qualität hinzu. Für den Rechner nehme ich Vorbis mit Einstellungen für bessere Qualität (und natürlich größere Datei). Deshalb sollten die von mir beschriebenen Einstellungen für MP3 für die meisten reichen. Ich empfehle den VBR- Modus, der beste Qualität bei kleinster Dateigröße ermöglicht. Wenn euer Player kein VBR unterstützt, tauscht ihn um.
Bei den EAC- EInstellungen habe ich hier als Ordner "C:\Lieder\MP3s\" angegeben, hier ist natürlich die Vorliebe des jeweils rippenden Nutzers gefragt. Doch nun zum interessanten Teil: Den Kompressionseinstellungen.
Natürlich wählen wir ein externes Programm für die Kompression. Das Parameterübergabeschema ist "Benutzerdefinierter Komprimierer" mit der Dateinamenerweiterung ".mp3". Wählt als Programm zur Kompression eure "lame.exe" aus. Warum nicht "Lame MP3 Komprimierer" als Parameterübergabeschema verwendet wird, habe ich ja bereits eingangs geschrieben.
Meine zusätzlichen Kommandozeilenoptionen sind

Code: Alles auswählen

-V 6 --vbr-new --id3v2-only --pad-id3v2 --ta "%a" --tt "%t" --tl "%g" --ty "%y" --tn "%n" %s %d
Ich werde die Parameter mal auseinandernehmen und erklären. -V6 gibt die VBR- QUalität an, die im Endeffekt verwendet wird (mit -V 6 encodete Dateien werden meistens eine Durchschnittsbitrate von 128 kbit/s haben, abhängig vom Musiktyp). --vbr-new bewirkt, dass der neue und schnellere VBR- Algorythmus verwendet wird. Mit --id3v2-only werden nur id3v2- und keine id3v1- tags geschrieben. Wer nur id3v1 braucht, schreibt hier --id3v1-only, wer beides will, nimmt --add-id3v2. --pad-id3v2 ist einfach nützlich, ich will hier nicht darauf eingehen - im Netz gibt's bestimmt Literatur darüber. Wer ID3V1 nimmt, braucht's AFAIK nicht - hier kann ich aber nix garantieren. Die Parameter --ta "%a" --tt "%t" --tl "%g" --ty "%y" --tn "%n" lassen LAME die Tags schreiben, das beherrscht EAC wohl auch nicht ganz korrekt oder hat es mal nicht korrekt getan. Macht auch deshalb den Haken bei "Füge ID3 Tag hinzu" weg. %s %d sagt LAME, wo Quell- und Zieldatei sind. Wer's noch nicht gemerkt hat: die Variablen mit einem "%" ersetzt EAC durch Werte, die nötig sind, zum Beispiel den von freedb bezogenen Musiktitel. Die Dropdownbox für die Bitrate in EAC wird jetzt ignoriert. Im "Externe Kompression"- Fenster sollte jetzt nur ein Haken bei "Lösche WAV nach der Kompression" sein, und der Punkt vor "Hohe Qualität" - wobei das AFAIK auch egal ist...
Speichert das ganze nun als Profil, damit ihr nicht immer alle Optionen von Hand ändern müsst, wenn ihr den Codec wechselt. Legt nun eine CD ein und rippt sie mit diesem Profil. Wer will, kann die Zahl hinter dem -V in eine Zahl zwischen 0 und 9 ändern, je kleiner die Zahl, desto höher die Qualität.

2. Codec: Vorbis
Vorbis ist bei mir erste Wahl, wenn es darum geht, Musik zu rippen, die ich dann auf meinem PC hören kann. Mit besserer Kompression als MP3 und bei Bitraten ab 128 kbit/s ein klarer Konkurrent zu AAC (nach Tests sogar leicht besser), der noch noch dazu Open Source ist. Bei Vorbis ist der beste Modus nicht CBR oder ABR, sondern das sogenannte Quality- Setting (vergleichbar mit -V 6 bei MP3), das den Encoder Dateien um die 192 kbit/s ausspucken wird. Wer jetzt verwirrt ist, dass die Bitrate bei LAME mit -V 6 niedriger ist als bei Vorbis, dem sei erklärt, dass die LAME- Einstellungen von -V 0 (höchste Qualität) bis -V 9 (niedrigste Qualität), während bei Vorbis die Einstellungen von -q -2 (in getunten Versionen) bis -q ichweißnichwieviel ;) nach oben ansteigt.
Als Encoder empfehle ich die optimierten aoTuV Builds von oggenc2 (http://homepage3.nifty.com/blacksword/), die besser komprimieren als die offiziellen Versionen (besonders bei niedrigen Bitraten) und auf Grund von Assembleroptimierungen schneller sind. Mein Ordner für die fertigen Dateien ist "C:\Lieder\OGGs", hier ist wieder die Phantasie des Einzelnen gefragt. Auch wenn die Übergabe der Parameter für Vorbis wohl ganz gut funktioniert, habe ich auch hier den benutzerdefinierten Komprimierer ausgewählt. Die Endung ist ".ogg", die Parameter lauten

Code: Alles auswählen

-q 6 -d "%y" -N "%n" -t "%t" -l "%g" -a "%a" -G "%m" %s
-q 6 stellt die Qualität auf 6 (es sind übrigens auch nichtganzzahlige Zahlen erlaubt). Die restlichen Felder lassen oggenc2 die Tags schreiben, %s ist wie immer die zu kodierende Datei. oggenc2 wird automatisch die Datei mit dem für EAC richtigen Namen ausgeben, so dass %d nicht nötig ist (bei LAME weiß ich es übrigens nicht).

3. Codec: WAVPack (Image)
Für die ganz audiophilen unter uns und die Menschen, die einfach einen Weg suchen, platzsparende Images von ihren CDs zu machen, ist diese Möglichkeit die beste. Es erstellt eine .wv- datei mit integriertem CUESheet, welche von foobar abgespielt und von [efb]burrrn![/efb] gebrannt werden kann (letzteres nicht ohne vorheriges automatisches dekodieren). Hier ist die Ordnereinstellung fast egal, Dateinamen werden eh ignoriert und EAC fragt vor dem Ripvorgang nochmal nach Dateiname und Pfad. Also sind nur die Kompressionseinstellungen wichtig, es handelt sich wieder um einen Benutzerdefinierten Encoder, natürlich WAVPack (EFB-Suche). Wählt die wavpack.exe als Programm aus, Dateiendung ist .wv und gebt als Kommandozeile

Code: Alles auswählen

-hlm -w "Cuesheet=@*.cue" -w "Album=%g" -w "Year=%y" -w "Genre=%m" %s
an. -hlm bedeutet high quality, low priority und speichert die MD5Hashsumme in der erzeugten Datei - so kann man nachher sicherstellen, dass die .wav, die aus der CD ausgelesen worden ist, gleich der ist, die aus dem Dekomprimieren der .wv- Datei entstanden ist.
-w "Cuesheet=@*.cue" bewirkt, dass das von EAC ausgelesene Cuesheet in die Datei integriert wird (vergewissert euch, dass sich in dem Verzeichnis, in die ihr die .wav und nacher die .wv speichert, keine andere .cue- datei befindet). Die restlichen Felder sollten mittlerweile klar sein...
Klickt nun in EAC auf Aktion -> Kopiere Image und erzeuge Cuesheet -> komprimiert und wählt einen Speicherort aus. Es war noch in EAC beta 3 so, dass EAC die Dateinamen bei Endungen mit mehr oder weniger als 3 Buchstaben bei Images doppelt mit der Endung versehen hat, so dass euer Album nachher Metallica - Load.wv.wv heißen könnte. Das müsst ihr von Hand bereinigen, wenn es euch stört. Die übriggebliebene .cue- datei könnt ihr nach dem Vorgang einfach löschen, da sie in der .wv- datei integriert ist. Fertig ist das verlustlos komprimierte Image.

4. Codec: AAC (iTunes)
Besonders technik- ambitionierte iTunes- Nutzer werden sich über die Möglichkeit freuen, iTunes auch aus EAC heraus anzusprechen, und nicht den in iTunes integrierten CD- Ripper nehmen zu müssen. Allerdings bedarf es dafür noch neben dem aufgeblasenen iTunes (EFB-Suche) eines kleinen Zusatzprogramms, nämlich iTunesEncode. Es wird also nicht direkt iTunes angesprochen, sondern erst iTunesEncode, welches dann iTunes fernsteuert.
Die Einstellungen, mit welchen die Dateien encodet werden sollen, müssen allerdings per Hand in iTunes gemacht werden und können nicht als Parameter übergeben werden. Also erst iTunes starten, Bearbeiten -> Einstellungen -> Erweitert und den Unterreiter "Importieren" auswählen. Importieren mit "AAC- Codierer". Im "Einstellungen"- Dropdown- Menü entweder "Hohe Qualität" für 128 kbit/s auswählen, oder unter "Benutzerdefiniert" eigene Einstellungen vornehmen (Gott, was für ein grottiger Menüaufbau).
Bei EAC wählt ihr nun iTunesEncode.exe als Encoder aus, die Dateiendung ist ".m4a". Tragt als zusätzliche Kommandozeile

Code: Alles auswählen

-d -e "AAC Encoder" -a "%a" -l "%g" -t "%t" -g "%m" -y %y -n %n -i %s -o %d
ein (das meiste hab ich auch nur aus der ReadMe, ergibt aber Sinn).
-d sagt, dass die fertig encodeten Lieder aus der Wiedergabeliste von iTunes gelöscht werden sollen, ich habs eingeschaltet, weil ich iTunes sonst eh nicht benutze. Die restlichen Optionen übergeben Tags.

5. Codec: AAC (Nero)
Da auch Nero nun seit einiger Zeit kostenlos einen eigenen Kommandozeilen- AAC- Encoder anbietet, kann optional dieser statt die Kombination aus iTunesEncode und iTunes verwendet werden. Allerdings meine ich, dass der iPod diese wohl nicht abspielen kann, wenn Techniken wie Parametric Stereo und Spectral Band Replication (hoffe, dass die Namen stimmen) verwendet werden. Der Fehler liegt hier aber bei Apple, da die AAC- Spezifikation verlangt, dass diese Techniken von jedem Decoder unterstützt werden müssen oder zumindest eine davon - mangels Interesse weiß ich es aber nicht mehr genau.
Zuerst muss natürlich der Nero AAC Codec. Der Encoder kann die Dateien allerdings nicht selbst taggen, im Downloadpaket von Nero befindet sich dafür ein kleines Programm namens neroAacTag.exe. Es ist auch möglich, dass Nero in nächster Zet eine verfeinerte Version seines Codecs rausbringt, da bei HydrogenAudio von Nero selbst ein Listening Test zu AAC bei niedrigen Bitraten und den dabei verwendeten Techniken gestartet wurde.
Bei den Kompressionseinstellungen von EAC muss nun bei "Externe Kompression" im Dropdown- Menü "Benutzerdefinierter Komprimierer" mit der Dateiendung ".m4a" ausgewählt werden. Das Programm zur Kompression ist nun nicht etwa der Nero AAC Codec oder der Tagger, sondern:

Code: Alles auswählen

C:\Windows\system32\cmd.exe
mit den Parametern

Code: Alles auswählen

/c Pfad\zu\neroAacEnc.exe -q 0.425 -if %s -of %d &&  Pfad\zu\neroAacTag.exe %d -meta:artist="%a" -meta:album="%g" -meta:track="%n" -meta:title="%t" -meta:genre="%m" -meta:year="%y"
Das Resultat hieraus ist eine fertige m4a- Datei mit Tags und ca. 128 kbit/s. Der Wert hinter -q bestimmt die Qualität und die Bitrate und gegebenenfalls die zu verwendenden Kompressionstechniken. Anhaltspunkte für die Bitrate sind folgende Qualitäts- Werte:

Code: Alles auswählen

15kbit/s - 0.05
32 kbit/s - -q 0.15
63 kbit/s - -q 0.25
99 kbit/s - -q 0.35
146 kbit/s - -q 0.45
197 kbit/s - -q 0.55
248 kbit/s - -q 0.65
299 kbit/s - -q 0.75
350 kbit/s - -q 0.85
401 kbit/s - -q 0.95 
Der Rest der Zeile beschäftigt sich mit den Tags.

Wie immer gilt, dass man sich selber nach den neuesten Versionen der Codecs umsehen sollte. Ein guter Startpunkt sind http://rarewares.org und natürlich die Homepage des jeweiligen Codecs.
Zuletzt geändert von Gerry3k am 02.11.07, 13:46, insgesamt 7-mal geändert.

Benutzeravatar
Shimao
Beiträge: 648
Registriert: 11.10.02, 11:35

Beitrag von Shimao » 21.02.06, 22:09

ich würde auch mal einen Blick auf MAREO
rsikieren, weil man hier die Möglichkeit hat, gleich eine Vielzahl von Qualitäten und Formaten, nebst ID3Tags zu erzeugen.
Etiam si omnes, ego non

Gerry3k
Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 12.03.04, 17:42

Beitrag von Gerry3k » 22.02.06, 19:30

Ich kriege es mit MAREO nicht hin, dass die Dateien in ihren eigenen Ordner kommen, und dass dabei die Option "Verwende "verschiedene Künstler" Schema" von EAC angewendet wird. EAC kennt ja nur einen Ordner für mehrere Formate bei MAREO, und in MAREO gibts ja keine Option für dieses Problem. Ich sehe da keine Lösung. Aber wenn jemand einen Vorschlag hat, bin ich dankbar.

Gerry3k
Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 12.03.04, 17:42

Beitrag von Gerry3k » 03.04.06, 20:59

Update: Jetzt mit noch mehr AAC!

Gerry3k
Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 12.03.04, 17:42

Beitrag von Gerry3k » 10.02.07, 9:23

Besteht eigentlich Interesse an einer Anleitung für den Nero AAC Codec?

ratpertus
Einsteiger
Beiträge: 6
Registriert: 15.03.04, 16:43

Beitrag von ratpertus » 10.02.07, 11:30

Gerry3k hat geschrieben:Besteht eigentlich Interesse an einer Anleitung für den Nero AAC Codec?
Von meiner Seite her auf alle Fälle.

Gerry3k
Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 12.03.04, 17:42

Beitrag von Gerry3k » 11.02.07, 18:27

Ist seit gestern abend auch drin.

Benutzeravatar
@thehop
Mitglied
Beiträge: 1059
Registriert: 15.07.05, 1:33

Beitrag von @thehop » 03.10.07, 19:04

Interessant (zumindest für mich ;) wäre auch eine Anleitung z.B. EAC (EFB-Suche) in Verbindung mit AutoFLAC,
da das FLAC Format inzwischen nativ von einigen Hardwareplayern unterstützt wird.
http://www.legroom.net/software/autoflac

Technical Details

AutoFLAC
is a script that can be used to automate audio CD ripping and CUE sheet generation using EAC, as well as provide additional functionality that EAC does not support itself. This additional functionality is described in below.

FLAC CUE sheet support
While EAC can be configured to rip directly to FLAC files using it's Command Line Encoder option, it does not natively support the FLAC format. This means that other EAC capabilities, such as creating a CUE sheet, writing a CD-R, etc. cannot support FLAC files. AutoFLAC enables transparent support for FLAC in these additional processes by converting the CUE sheet and FLAC files on the backend as needed.

FLAC write support
The single greatest feature of EAC for me is it's ability to generate CUE sheets from an audio CD and reuse these CUE sheets to create a perfect duplicate of the CD of the original is ever lost, stolen, or damaged. However, EAC only supports WAVE files when writing a CD, which means previously compressed tracks must first be converted to WAVE files. AutoFLAC automates this process by decompressing all tracks, converting the CUE sheet to reference WAVE files rather than FLACs, and loading the CUE sheet in EAC's cd-writing interface. After writing is complete, AutoFLAC will remove all temporary files.

ReplayGain support
AutoFLAC can use metaflac to calculate and store the track and album ReplayGain values for each CD ripped. This information can be used by ReplayGain-compatible media players to provide a constant "loudness" during playback.

Multi-disc support
Rather than ripping discs that are part of a single set to separate album directories, AutoFLAC can automatically renumber and retag discs so that they are saved to the same album directory. If enabled in the AutoFLAC GUI, the disc track numbers will be renumbered Nxx, where N is the disc number and xx is the track number. So, track three on disc two of a two-disc set will be numbered as track 203.

Data file support
AutoFLAC can check for the presence of a "data" track on an audio CD. These are usually found on "Enhanced CDs", and contain bonus material that can be viewed on a computer. If enabled, AutoFLAC will copy all data files to a Data subdirectory of the album after the ripping process is complete.

Naming convention
This isn't a feature, but merely an explanation of the naming convention utilized by AutoFLAC. All tracks will be ripped to an album directory in the following format: Base\Genre\Artist\Album\. The Base directory is set in the AutoFLAC GUI, and must match the equivalent option in EAC (see the ReadMe file for details). All tracks will be ripped to this directory in the format XX-Track Title.flac, where XX is the track number. "Meta" tracks, such as the CUE sheet and log file, will be have 00- prepended to the filename.

Various Artist discs follow the same naming convention, but are saved differently due to the lack of a single artist. VA discs are ripped to: Base\Genre\Various Artists\Album\, where Various Artists is a literal string. The tracks are ripped in the format XX-Artist Name - Track Title.flac.

Note: As of version 1.2, AutoFLAC supports variable naming schemes. This description has been left here for archival purposes.

Individual FLAC Tracks vs. Single FLAC Image
As previously described, AutoFLAC rips audio tracks to individual tracks. Some people may prefer to rip the CD to a single FLAC "image", and even embed the CUE sheet within the image. This can make management easier as now there is only a single file to manage for each ripped CD. I prefer to use the individual track method, however, because I want to be able to easily access each individual track in any media player I choose. Additionally, using individual tracks makes it easy to write a script to convert the FLACs to another format if needed, such as MP3s for a hardware digital audio player. As a result, AutoFLAC only supports ripping to individual tracks.

Note: As of version 1.1, AutoFLAC supports both individual tracks and single images. This description has been left here for archival purposes.

Antworten